„Wenn es mufft, ist es kein Duft“ Interview mit Yannick Fehr von der Swissfragrance

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„Wenn es mufft, ist es kein Duft“ Interview mit Yannick Fehr von der Swissfragrance

Über den Unterschied zwischen funktionierendem Duftmarketing und lästiger Duftberieselung.

Sanfte Musik, harmonische Farbgebungen, der Weg durch den Laden führt an zahlreichen Aufstellern vorbei, die uns Sonderangebote und verführerische Trendangebote präsentieren. Ergänzt wird das Festival der Sinne seit einigen Jahren durch das sogenannte Duftmarketing. Zu dessen Konzeption gehört es, dass feine Aromen und Bouquets sich in der Luft verbreiten und für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Doch was die einen begeistert, stößt bei den anderen auf Skepsis. Über den schwierigen Weg von der Geruchsbelästigung zum echten Duftmarketing sprachen wir mit Yannick Fehr vom Schweizer Unternehmen Swissfragrance GmbH.

Raumbeduftung als Teil der Marketingstrategie

Ein leichter Duft nach Orangen, Lavendel oder Sonnencreme. Ein Flair, das angenehme Erinnerungen weckt und Hoffnung auf positive Erlebnisse. Einkaufen ist zum Event der Sinne geworden und ein wichtiger Bestandteil modernen Marketings sind Düfte, die zum Verweilen und Kaufen animieren. Duftmarketing nennt sich das, wenn zarte Aromen, mit denen eine sanfte Raumbeduftung erreicht wird, dem Kunden eine Botschaft übermitteln: Intensiv genug, damit er Duft und Botschaft mit bestimmten Produkten oder Shops verbindet. Dezent genug, damit er sich weiterhin wohlfühlt.

Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich sind für Unternehmen, die Raumbeduftung nutzen, keine Seltenheit. Aufgrund der geringen Investitionskosten ist die Gewinnspanne hoch. Schließlich reagieren Kunden, die auf den Wohlgeruch ansprechen, nicht allein emotionaler – vor allem in ihrem Kaufentscheid. Sie haben auch das Gefühl, hochwertige Produkte zu erstehen, die ihr Geld allemal wert sind. Und sie verweilen länger, weil sie das Einkaufen und Stöbern im Shop genießen.

Die drei goldenen Regeln des Duftmarketings

Damit ein solches Duftmarketing funktioniert, sind allerdings strikte Grundsätze einzuhalten. Die drei goldenen Regeln des Duftmarketings, so bezeichnen es die Mitarbeiter des Teams Airdream aus der Schweiz, müssen bei jeder Raumbeduftung eingehalten werden. „Wenn es mufft, ist es kein Duft, sondern eine Geruchsbelästigung“, bringt es Yannick Fehr auf den Punkt und fährt fort: „Wichtig ist erstens, dass die Düfte zum Unternehmen und zu seiner Zielgruppe passen. Zweitens sollte man es mit der Intensität nicht übertreiben. Und drittens muss es sich um Qualitätsprodukte handeln – denn niemand möchte in einer Atmosphäre einkaufen gehen, die an Duftbäumchen oder billige Raumsprays erinnert.“

Fine Fragance statt Moschusdampf auf allen Kanälen

Das beste Duftmarketing ist daher eines, das man eher erahnt als bemerkt. „Dann klappt es auch mit jenen Kunden, die besonders intensiv auf Düfte reagieren“, weiß Fehr zu berichten. Schließlich kennt er auch die Negativschlagzeilen. „Einige Shops haben es in den vergangenen Jahren übertrieben und damit ihre Kundschaft gespalten. Die einen verbinden nun einen bestimmten Duft mit der Marke – und finden das gut. Die anderen bleiben dem Geschäft fern, weil ihnen die Geruchsbelästigung zu stark ist.“ „Fine Fragance“ lautet daher das Zauberwort. Denn einen Duft darf man nur erahnen, damit er auf Dauer angenehm bleibt.

Negative Assoziationen vermeiden

Aus dem gleichen Grund ist es wichtig, dass Düfte, die der Raumbeduftung dienen, nicht zum Überdecken von Gerüchen genutzt werden. „Wer so handelt“, führt Fehrresolut aus, „hat das Konzept der Raumbeduftung nicht verstanden.“ Schließlich ist Raumbeduftung kein Ersatz für eine fehlende Lüftungsanlage. „Natürlich kann man mit unseren Geräten auch die Luft reinigen und bis zu 90 % der vorhandenen Keime unschädlich machen. Aber allein der Gedanke daran ist mit negativen Assoziationen verbunden. Und unsere Düfte sind zu fein, um sie in Toiletten oder Umkleidekabinen zu positionieren. Unsere Auftraggeber wissen das und setzen sie dort ein, wo sich ihre Klientel besonders wohlfühlen soll – in der Hotellobby oder im Wartezimmer, im Einzelhandel oder in der Fashion-Boutique.“

Mit Duftmarketing zum Erfolg: weiterführende Informationen von und über Airdream

Produkte von Airdream werden in der Schweiz gefertigt und direkt oder online international vertrieben. Unternehmen können Duftmuster bestellen oder sich in einem persönlichen Gespräch beraten lassen. Hinweise zu Kontaktmöglichkeiten und weiterführende Informationen über das Schweizer Unternehmen und dessen Angebot an Düften, Zerstäubern und elektronischen Beduftungsgeräten finden sich auf der Website Von airdream.ch.

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